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Blaulicht, Blasenpflaster und Bergrettung: Der Katastrophenschutztag 2026

  • Autorenbild: admin
    admin
  • 9. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn aus Schülern für einen Tag Lebensretter werden


Ein Vormittag, acht Stationen, unzählige Fahrzeuge mit Blaulicht und mittendrin: alle drei sechsten Klassen der Geschwister-Scholl-Realschule Bad Urach. Am 16. Juni 2026 verwandelte sich das Gelände von GEG und GSR zum bereits dritten Mal in einen Schauplatz für angehende Ersthelfer, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer und Zivilcourage-Profis – der Katastrophenschutztag ging in die nächste Runde, wieder in bewährter Kooperation mit dem Graf-Eberhard-Gymnasium.


Um 7.40 Uhr ging es los: Gemeinsamer Auftakt in der Diegelehalle, dann Aufteilung in Kleingruppen – und ab ging die wilde Fahrt durch acht spannende Stationen, bei denen sich Theorie und Praxis die Klinke in die Hand gaben.


Was gab es zu erleben?


Schulsanitätsdienst – In GEG stand die stabile Seitenlage samt Verbandslehre auf

dem Programm, während in GSR gleich reanimiert wurde, was das Zeug hält (natürlich nur an der Übungspuppe – sonst wäre der Tag ganz anders verlaufen).


THW – Zwischen ausgestelltem Gerätekraftwagen und Mehrzweckgerätewagen durften die Sechstklässler bestaunen, mit welchem Fuhrpark die Einsatzkräfte bei Hochwasser anrücken. Passend dazu: eine Live-Vorführung im Sandsackverbau. Nasse Füße waren zum Glück nicht Teil des Lehrplans.



Feuerwehr – Wie wählt man eigentlich richtig die 112? Und was steckt unter der Motorhaube von TSF-W und LF 20? Sechs Einsatzkräfte standen Rede und Antwort und ließen die Fahrzeuge aus nächster Nähe bestaunen.


DRK – In zwei Gruppen ging es rund ums Deutsche Rote Kreuz – kompakt, kompetent, in zwei Teilen aufgeteilt.


Bergwacht – Flaschenzug und Gebirgstrage: Rund fünf Bergwächtler zeigten, wie

man auch im unwegsamen Gelände niemanden zurücklässt.

 

DLRG – Von der richtigen Ausrüstung über die Aufgabenverteilung bis hin zur Praxis im Schlauchboot – die Wasserretter bewiesen, dass Rettung auch nass richtig Spaß machen kann.

Acht Stationen, zwei Standorte, unzählige ehrenamtliche und hauptamtliche Einsatzkräfte – und mittendrin 6a, 6b und 6c der GSR, die staunten, ausprobierten und jede Menge fürs Leben mitnahmen.


Ein großes Dankeschön


Ein Tag wie dieser fällt nicht vom Himmel – dafür braucht es Organisationstalent, gute Kontakte und einen langen Atem in der Vorbereitung. Ein herzliches Dankeschön geht daher an Thomas Leopold und Bernhard Schneiderhahn, die die Koordination mit sämtlichen Blaulicht-Organisationen gestemmt haben, sowie an Frau Julia Engelhardt, die die Organisation auf schulischer Seite in der Hand hielt und dafür sorgte, dass Zeitpläne, Klassen und Räume perfekt zusammenpassten.


Nicht zuletzt gilt der Dank allen Einsatzkräften von THW, Feuerwehr, DRK, Bergwacht und DLRG sowie den Schulsanitätsdiensten beider Schulen, die mit viel Geduld und noch mehr Engagement einen Vormittag voller "Aha-Momente" ermöglicht haben.


 
 
 

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